AKTUELLES
Gänsewochen 2012 auf Neuwerk
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mehrNeuwerk - Die grüne Insel
Mit einer Fläche von ca. 3 Quadratkilometern gehört die Insel Neuwerk im Nationalpark des Hamburgischen Wattenmeeres mit 36 Einwohnern zu einer der kleinsten bewohnten Inseln Deutschlands. Die Insel liegt ca. 13 km entfernt von der Stadt Cuxhaven und befindet sich in der südöstlichen Nordsee. Politisch gehört Neuwerk zur Hansestadt Hamburg.
Sehenswürdigkeiten & Attraktionen
Das Wahrzeichen Neuwerks – Der Turm
Der Turm ist das Wahrzeichen der Insel und das älteste Bauwerk an der deutschen Küste. Er ist 45m hoch und ruht auf einem Fundament von ungefugten Felsblöcken. Die Aussichtsplattform ist über eine 138-stufige Treppe zu erreichen. Von dort haben Sie einen herrlichen Ausblick über die Insel und das Wattenmeer bis zur Küste.
Ein zweites Wahrzeichen – Die Ostbake
Die Ostbake ist neben dem Leuchtturm das zweitwichtigste Wahrzeichen Neuwerks. Erstmals erbaut 1635 wurde dieser oft witterungsbedingt zerstört, in jüngster Zeit durch den Orkan "Kyrill" in der Nacht zum 19.1.2007. Die Bake steht unter Denkmalschutz und wurde in der Zwischenzeit wiedererrichtet. Tonnenleger, Bernsteinsammler und Wattwanderer schätzen die Bake als zuverlässigen Orientierungspunkt in der ebenen Küstenlandschaft.
Neuwerk – Kinderstube für viele Vögel
Auf dem Grünland und den Salzwiesen im Vorland beginnen im Mai zahlreiche Watt- und Wasservögel mit dem Brutgeschäft. Besonders auffällig tönen die Warnrufe der Rotschenkel und sehen die Revierflüge der Kiebitze aus. Regelmäßig ist auch der Austernfischer als Brutvogel anzutreffen.
Ab Ende Mai sind dann überall im Vorland die Küken unterwegs. Da die empfindlichen, zerbrechlichen Eier und die hilflosen Küken gut getarnt sind, bewegen Sie sich in dieser Zeit bitte sehr vorsichtig und aufmerksam im Vorland!
Gänse – Botschafter aus dem hohen Norden
Auf Neuwerk rasten im Frühjahr bis zu 2.000 Ringelgänse und fressen sich einen Energievorrat für ihren weiten Weg in die sibirischen Brutgebiete an. Ende Mai verlassen die Tiere das Wattenmeer, um erst wieder im Herbst zurückzukehren. Wer sich den Tieren vorsichtig und behutsam nähert, kann sie heute aus geringer Distanz beobachten. Dass die Vögel hier brüten ist das Ergebnis konsequenten Naturschutzes.
Ganz besonders eindrucksvoll sind Gänsetrupps, wenn sie sich unverwechselbar markant rufend dem Beobachter nähern.
Sandbänke - Ruheplatz der Seehunde und Enten
Um Neuwerk herum sind zahlreiche Seehunde zu Hause. Während einer Wanderung am Elbe-Neuwerk-Fahrwasser oder mit Glück von der MS "Flipper" aus können Sie die Seehunde aus sicherer Entfernung beobachten.
Auf der unbewohnten Scharhörnplate finden sich im Spätsommer ungestört die Brandenten in großer Zahl zur Mauser ein. Für die Eiderenten ist der Bereich der Elbmündung gleichfalls ein wichtiges Mausergebiet.



